Deutscher Antisemitismusbeauftragter besucht jüdische Flüchtlinge

Deutscher Antisemitismusbeauftragter besucht jüdische Flüchtlinge


Felix Klein besucht die Berliner Jüdische Schule, die 50 ukrainisch-jüdischen Flüchtlingen hilft, sich an das Leben in Deutschland anzupassen, und lobt die Arbeit der Schule.

Deutscher Antisemitismusbeauftragter besucht jüdische Flüchtlinge

Der deutsche Beauftragte für die Bekämpfung des Antisemitismus und die Förderung jüdischen Lebens, Felix Klein, besuchte am Freitag eine Grundschule in Berlin, um sich über die Situation jüdischer Flüchtlinge in Deutschland zu informieren.

Nach Angaben der Jüdischen Gemeinde zu Berlin sind derzeit 3.500 jüdische ukrainische Flüchtlinge nach Deutschland geflohen. Die meisten von ihnen werden von der Jüdischen Gemeinde Berlin unterstützt, berichtete der Zentralrat Der Juden .

Klein besuchte die Flüchtlinge zusammen mit ihren Gastfamilien an einer jüdischen Grundschule in Berlin und sprach mit ihnen über ihre Situation. Etwa 50 jüdische ukrainische Flüchtlinge wurden in Gastfamilien untergebracht, neun Kinder beginnen die Schule. Auch Erwachsene erhalten Deutschunterricht.

Klein nannte ihr Engagement für die Flüchtlinge „vorbildlich“.

„Auch die jüdischen Gemeinden in Deutschland waren von Anfang an stark in die Hilfsmaßnahmen eingebunden – unter anderem durch familiäre und sprachliche Verbindungen in der Ukraine konnten sie den Bedarf schnell einschätzen und schnell und unbürokratisch Hilfe organisieren – so wie wir es auch können siehe heute hier in der Masorti-Schule. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken“, sagte Klein.

Klein fügte hinzu, dass Deutschland eine Verantwortung habe, den jüdischen Flüchtlingen zu helfen.

„Wichtig ist jetzt, dass wir Menschen, die zum Teil schreckliches Leid erfahren haben, einen sicheren Zufluchtsort bieten. Und allen, die vor Gewalt und Krieg in der Ukraine geflohen sind, sage ich ganz klar: Sie sind in Deutschland willkommen.“

Ihre „Sicherheit hat höchste Priorität“ für die Bundesregierung und für ihn als Bundesbeauftragten für die Förderung jüdischen Lebens.

„Ich freue mich, dass die Bundesregierung in Absprache mit den jüdischen Verbänden sehr schnell nach dem russischen Einmarsch ein Sonderverfahren für die jüdische Einwanderung aus der Ukraine organisiert und damit die Möglichkeit eines dauerhaften Aufenthalts ermöglicht hat“, sagte Klein und verwies darauf, dass die Der Innenminister vereinfachte die Einwanderungsbestimmungen für ukrainische Juden, die es ihnen ermöglichen, einen Antrag auf Einwanderung aus Deutschland zu stellen. Im Normalfall hätte der Antrag aus dem Herkunftsland bei der Deutschen Botschaft gestellt werden müssen.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Sonntag, 27 März 2022

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