Heftige Kritik an ARD-Berichterstattung über Israel und Hamas

Heftige Kritik an ARD-Berichterstattung über Israel und Hamas


Die ARD steht für einen Weltspiegel-Beitrag über den Israel-Gaza-Konflikt in der Kritik, der schwere inhaltliche Fehler und irreführende Darstellungen enthält.

Heftige Kritik an ARD-Berichterstattung über Israel und Hamas

Ein jüngst veröffentlichter Beitrag des Weltspiegels der ARD über den Konflikt zwischen Israel und der Hamas hat eine Welle der Kritik ausgelöst. Der Beitrag mit dem Titel "Die Hamas sind nicht die Palästinenser" steht insbesondere wegen mehrerer inhaltlicher Fehler und irreführender Darstellungen in der Kritik.

Zu Beginn des Beitrags wird der gesamten Bevölkerung des Gazastreifens eine Generalamnestie zugesprochen, und die Hamas wird nicht als terroristische Organisation bezeichnet, obwohl sie von der EU und weiteren Ländern als solche eingestuft wird. Dies hat der Twitter-Account ÖRR Antisemitismus Watch scharf kritisiert.

Der Weltspiegel präsentierte zudem falsche Karten Israels, die eher an den UN-Teilungsplan von 1947 erinnern, und versäumte es, die Rolle der Hamas bei der Verschlechterung der Lebensbedingungen im Gazastreifen zu thematisieren. Der Beitrag erwähnt nicht, dass von der EU finanzierte Wasserleitungen von der Hamas für militärische Zwecke umfunktioniert werden.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Behauptung des Beitrags, es sei "unklar", wie die Palästinenser zur Hamas stehen. Mehrere Umfragen zeigen jedoch, dass eine Mehrheit der Bevölkerung im Gazastreifen die Hamas unterstützt. Eine Umfrage nach dem 7. Oktober ergab sogar, dass 75 Prozent der Palästinenser das Terror-Massaker an Israelis befürworten.

Die israelische Botschaft in Deutschland äußerte sich kritisch über den Beitrag und bezeichnete ihn als "schlampige Arbeit". Auf Twitter wird der ARD vorgeworfen, der Beitrag sei einseitig und die Sprache unter aller Würde.

Diese Kritikpunkte unterstreichen die Bedeutung einer ausgewogenen und sorgfältigen Berichterstattung in Konfliktregionen, insbesondere bei sensiblen Themen wie dem israelisch-palästinensischen Konflikt.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Montag, 20 November 2023

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