Neue Details zur Ermordung eines führenden iranischen Nuklearwissenschaftlers

Neue Details zur Ermordung eines führenden iranischen Nuklearwissenschaftlers


Berichten zufolge wurden ferngesteuerte Maschinengewehre eingesetzt, um iranische Nuklearwissenschaftler zu töten, ohne dass am Ort des Angriffs Attentäter anwesend waren.

Neue Details zur Ermordung eines führenden iranischen Nuklearwissenschaftlers

Der iranische Nuklearwissenschaftler, der am Freitag bei einem gezielten Attentat getötet wurde, wurde laut einem Bericht eines iranischen Medienunternehmens von einem ferngesteuerten Maschinengewehr niedergeschossen.

Die persischsprachigen Fars behaupteten am Sonntagabend, dass der Mord am Freitag von Mohsen Fakhrizadeh - einem Wissenschaftler, der als "Vater der iranischen Bombe" bezeichnet wird - aus der Ferne durchgeführt wurde, wobei die Attentäter nicht vor Ort waren.

Das kugelsichere Fahrzeug des Fakhrizadeh wurde laut Fars- Bericht von einem ferngesteuerten Maschinengewehr beschossen, als er am Freitagnachmittag mit seiner Frau zu einem geplanten Urlaub außerhalb von Teheran fuhr.

Kurz vor der Schießerei inspizierte ein Sicherheitsauto, das Fakhrizadehs Fahrzeug begleitete, das Ferienhaus vor der Ankunft des Konvois.

Kurz darauf eröffnete das ferngesteuerte Maschinengewehr das Feuer auf Fakhrizadehs Fahrzeug.

Als Fakhrizadeh nicht merkte, was passiert war, wurde er angehalten, und Fakhrizadeh stieg aus dem Auto, um zu sehen, ob er etwas auf der Straße getroffen hatte.
Zu diesem Zeitpunkt hielt ein Nissan-Lastwagen bis auf 150 Meter vor Fakhrizadeh und eröffnete das Feuer mit dem ferngesteuerten Maschinengewehr.

Nachdem Fakhrizadeh wiederholt erschossen wurde, zerstörten sich der Lastwagen und das ferngesteuerte Maschinengewehr selbst. Der gesamte Vorfall dauerte laut Bericht nur drei Minuten.

Fakhrizadeh wurde in ein Krankenhaus in Teheran geflogen, aber die Ärzte konnten seinen Zustand nicht stabilisieren und mussten ihn schließlich für tot erklären.

Eine Hintergrundüberprüfung des Fahrzeugs, mit dem die ferngesteuerte Waffe befördert wurde, ergab, dass der gelistete Besitzer kürzlich das Land verlassen hatte.

 


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot


Sonntag, 29 November 2020

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