Emma Watson wegen palästinensischer Solidaritätspost kritisiert

Emma Watson wegen palästinensischer Solidaritätspost kritisiert


Watson hat ein Bild mit der Aufschrift „Solidarität ist ein Verb“ vor dem Hintergrund pro-palästinensischer Aktivisten gepostet

Emma Watson wegen palästinensischer Solidaritätspost kritisiert

Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Gild Erdan, tadelte am Montag Harry-Potter-Star Emma Watson dafür, dass sie die Palästinenser in den sozialen Medien unterstützt hatte.

Watson postete auf Instagram ein Bild mit der Aufschrift „Solidarität ist ein Verb“ mit pro-palästinensischen Aktivisten im Hintergrund.

Ihre Bildunterschrift, die sie mit ihren 64 Millionen Anhängern teilte, bezog sich auf ein Zitat der Wissenschaftlerin und Aktivistin Sara Ahmed: „Solidarität geht nicht davon aus, dass unsere Kämpfe die gleichen Kämpfe sind oder dass unser Schmerz der gleiche Schmerz ist oder dass unsere Hoffnung auf den gleichen besteht Zukunft. Solidarität bedeutet Engagement und Arbeit.“

Erdan ging am Tag nach dem Beitrag zu Twitter und teilte einen Screenshot von Watsons Beitrag mit einer verurteilenden Antwort, berichtete die Times of Israel  (ToI).

„Fiktion mag in Harry Potter funktionieren, aber in Wirklichkeit funktioniert sie nicht“, schrieb er. 

Mit Verweis auf die Hamas, die De-facto-Regierungsbehörde im Gazastreifen und die kontrollierende Regierungsbehörde im Westjordanland, die Palästinensische Autonomiebehörde (PA), schlug Erdan weiter zu.

„Wenn dies der Fall wäre, könnte die Magie, die in der Zaubererwelt verwendet wird, die Übel der Hamas (die Frauen unterdrückt und die Vernichtung Israels anstrebt) und der PA (die den Terror unterstützt) beseitigen.“

Der ehemalige israelische Gesandte bei den Vereinten Nationen, Danny Danon, kritisierte Watson ebenfalls über Twitter und brandmarkte sie als Antisemitin, berichtete ToI .

Watsons Posten und die Antworten kommen weniger als eine Woche, nachdem Israels Verteidigungsminister Benny Gantz den PA-Präsidenten Mahmoud Abbas in seinem Haus empfangen hatte.

Während viele rechte Oppositionsparteien das Treffen kritisierten, drängte Gantz zurück und schwor, weiterhin den Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde zu treffen.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot


Dienstag, 04 Januar 2022

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