NRW trennt sich von wissenschaftlichem Islam-Berater

NRW trennt sich von wissenschaftlichem Islam-Berater


Das nordrhein-westfälische Schulministerium hat sich nach öffentlichen Vorwürfen von einem wissenschaftlichen Berater getrennt

NRW trennt sich von wissenschaftlichem Islam-Berater

meldet deutschlandfunk.de. Einvernehmlich beendet worden sei auch die Abordnung des Islamexperten auf eine Habilitationsstelle an der Universität Duisburg-Essen, habe es aus dem Schulministerium geheißen. Grund seien der Meldung zufolge aufgetretene Fragen hinsichtlich der eingereichten Promotionsurkunde des Politikwissenschaftlers. Derzeit laufe eine Sachverhaltsaufklärung durch die Bezirksregierung als personalführende Dienststelle. Das Ministerium habe damit Angaben in einem Bericht der „Welt“ bestätigt.

Laut Recherchen von „Welt am Sonntag“ habe der öffentlich als „Prof. Dr.“ auftretende Mann die Landesregierung seit mehr als zehn Jahren in Islamfragen beraten. Er soll teils falsche Angaben zu seiner akademischen und beruflichen Karriere gemacht haben. Die Person hätte zuletzt auch an der Gestaltung der Kommission zum Islamunterricht in Nordrhein-Westfalen mitgewirkt, zitiere die Zeitung das Ministerium. Die Besetzung der Kommission hatte bekanntlich für massive Kritik gesorgt, weil der wegen seiner Abhängigkeit vom Erdogan-Regime umstrittene Islamverband Ditib von der Landesregierung mit in die Gestaltung des Unterrichtes einbezogen wurde. Der Politikwissenschaftler solle ebenfalls enge Verbindungen zur Ditib gepflegt haben, habe es weiter geheißen.

Die Dissertation sei nach Angaben der „Welt“ weder der Goethe-Universität Frankfurt, an der sie laut Urkunde geschrieben worden sei, noch der Konrad-Adenauer-Stiftung, die die Arbeit angeblich im Jahr 2008 veröffentlicht haben soll, bekannt gewesen. 


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Donnerstag, 08 Juli 2021

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