US-Kongressabgeordneter vergleicht Auschwitz-Tattoos mit Impfpässen

US-Kongressabgeordneter vergleicht Auschwitz-Tattoos mit Impfpässen


Der Kongressabgeordnete von Kentucky, Thomas Massie, vergleicht COVID-Maßnahmen mit dem Holocaust, was zum Rücktritt eines Praktikanten führt.

US-Kongressabgeordneter vergleicht Auschwitz-Tattoos mit Impfpässen

Der Abgeordnete von Kentucky, Thomas Massie, war bei weitem nicht der erste republikanische Gesetzgeber, der Maßnahmen der öffentlichen Gesundheit zur Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 mit dem Holocaust verglich, als er am Mittwoch ein Bild eines tätowierten Handgelenks auf Twitter veröffentlichte.

Die Abgeordneten Marjorie Taylor Greene und Lauren Boebert haben dies ebenfalls getan, zusammen mit mehreren untergeordneten Beamten, die in den letzten Wochen ähnliche Vergleiche im ganzen Land angestellt haben.

„Wenn man eine Karte bei sich tragen muss, um Zugang zu einem Restaurant, Veranstaltungsort oder einer Veranstaltung im eigenen Land zu erhalten … das ist kein freies Land mehr“, lautete der Text in dem von Massie getwitterten Bild, das er kurz darauf löschte.


Aber Massies Beispiel erregte zusätzliche Aufmerksamkeit, nachdem einer seiner Praktikanten in einem Brief gekündigt hatte, den er auf Twitter veröffentlichte, wo es viral wurde. Der Praktikant Andrew Zirkle bezeichnete den Posten seines ehemaligen Chefs als antisemitisch.

„Der Tweet, den der Kongressabgeordnete Massie gestern Abend twitterte, in dem er Impfpässe mit dem Holocaust verglich, war nicht nur gegenüber Überlebenden des Holocaust, sondern auch gegenüber den Millionen, die infolgedessen ums Leben kamen, unempfindlich“, schrieb Zirkle. „Der antisemitische Charakter dieses Postens ist nicht zu entschuldigen und daher kann ich nicht guten Gewissens an meiner aktuellen Position weitermachen.“

In nachfolgenden Tweets entschuldigte sich Zirkle dafür, das Wort antisemitisch falsch geschrieben zu haben. Er zeigte sich auch überrascht darüber, wie weit sein Kündigungsschreiben geteilt wurde, und sagte, dass sein Tweet „hauptsächlich für Leute sein sollte, die mich persönlich kannten“.

Die Anti-Defamation League forderte Massie auf, sich zu entschuldigen und sagte, dass "das Löschen nicht ausreicht". Bisher hat sich Massie nicht öffentlich zu seinem Post geäußert.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Samstag, 28 August 2021

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