Antisemitischer Überfall in Beverly Hills: 75-Jähriger jüdischer Mann angegriffen

Antisemitischer Überfall in Beverly Hills: 75-Jähriger jüdischer Mann angegriffen


In Beverly Hills, Kalifornien, wurde ein 75-jähriger jüdischer Mann auf dem Weg zur Synagoge Opfer eines gewalttätigen Angriffs mit antisemitischem Hintergrund.

Antisemitischer Überfall in Beverly Hills: 75-Jähriger jüdischer Mann angegriffen

In Beverly Hills reagierte die Polizei am Samstagmorgen auf einen beunruhigenden Vorfall, bei dem ein 75-jähriger jüdischer Mann auf dem Weg zur Synagoge angegriffen wurde. Der Vorfall wurde von der lokalen Polizeibehörde bestätigt und im "The Messenger" berichtet.

Alan Tzvika Nissel, Rektor bei Wilshire Skyline und Assistenzprofessor bei Pepperdine Law, teilte in einem Beitrag auf sozialen Medien mit, dass seine Eltern, sein 75-jähriger Vater und seine 70-jährige Mutter, auf dem Weg zur Schule waren, als der Angriff erfolgte. Sein Vater wurde von hinten mit einem Gürtel auf den Kopf geschlagen und antisemitisch beschimpft. Trotz des Angriffs gelang es dem Opfer, sich wieder zu sammeln und den Täter mit Hilfe der Polizei von Beverly Hills zu verfolgen.

Rabbi Pini Dunner lobte das Opfer für seinen Mut und seine Entschlossenheit, indem er erwähnte, dass der Mann anschließend in der Synagoge aus der Thora vorlas und somit eine Inspiration für die Gemeinschaft sei.

Die Polizei berichtete, dass das Opfer vor Ort von der Feuerwehr von Beverly Hills behandelt wurde und keine weitere medizinische Versorgung benötigte. Der Täter machte während der Tat antisemitische Äußerungen und floh, bevor die Polizei eintraf.

Nach einer intensiven Suche identifizierte die Polizei den Verdächtigen als Jarris Jay Silagi, einen 44-jährigen Mann aus Los Angeles. Er wurde wegen Körperverletzung mit einer tödlichen Waffe, versuchtem Raubüberfall, Hassverbrechen und Misshandlung älterer Menschen angeklagt. Seine Kaution wurde auf 100.000 US-Dollar festgesetzt, und er wird voraussichtlich am Dienstag vor Gericht erscheinen.

Polizeichef Mark Stainbrook betonte, dass solche Akte des Hasses in der Gemeinschaft nicht toleriert werden. Die Ermittlungen zu diesem erschütternden Vorfall dauern noch an.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Montag, 11 Dezember 2023

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